Es ist dieser ASUS-Grind!

Es gibt doch noch gute Hardware auf der Welt.

Habe hier einen ASUS AC66U Router stehen mit der inoffiziellen ASUSWRT-Merlin-Software.

asus_ac66u_router

fire - kill0rz.com

Das ist eine inoffizielle Firmware mit ein paar mehr Features, schneller, aktueller, ihr kennt das.

Die derzeit aktuelle Version 380.61 hat leider einen Bug, sodass der Router nach dem Start für 10 Minuten jegliche WLAN-Verbindung zwar annimmt, dann aber nach wenigen Sekunden wieder verwirft. Also nix mit schnell mal an machen.

Wollte also wieder die alte 59er Firmware flashen und erwartungsgemäß geht das über das Interface natürlich nicht. Ich hatte damals, als ich das erste mal die Merlin-Firmware geflasht habe, folgenden Satz gelesen: „It’s very hard to brick an ASUS router.“

Es gibt tatsächlich eine zwar knappe aber ausreichende Anleitung für den Rescue-Mode: https://www.asus.com/de/support/faq/1000814/

Ich also mein schönes 20m LAN-Kabel verlegt und mit einer Büroklammer rüber. Erste Überraschung: Der Reset-Knopf guckt ein Stück raus und kann auch so gedrückt werden. Endlich versteht mich mal einer!
Dann steht da, 5 Sekunden gedrückt halten und dann Strom dran und halten bis die LED langsam blinkt. In freudiger Erwartung also den Knopf gedrückt und – Überraschung – es dauerte nicht einmal eine Sekunde bis der Router im Rescue-Modus gestartet ist. Schnell das Tool zur Wiederherstellung drüber rutschen lassen. Man konnte sogar gleich die modifizierte Firmware aufspielen. Das Gerät startete automatisch neu und – Überraschung – er hat sogar ALLE Einstellungen behalten.

Ich muss sagen, Hut ab, ASUS! Habt ihr wirklich was Gutes gebaut. Außerdem Hut ab vor dem Entwickler der Merlin-Geschichte, auch wenn er jetzt damit quasi aufgehört hat. 🙁

It’s very hard to brick an ASUS router!
kill0rz

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Zwischen Rammstein, Haftbefehl, Scooter und Deichkind – Lagebericht vom Highfield Festival 2016

Grüße gehen raus!

Ich war mal wieder unterwegs, diesmal nahe Leipzig beim Highfield Festival 2016.

Das Lineup war fett! Neben so unbekannten Bands wie Rammstein, Scooter, Haftbefehl und Deichkind haben auch Größen der Musikgeschichte gespielt, z.B. Schmutzki und Oli Schulz, NOFX und Madsen.

highfield-festival-fb-vorschau

Als wir das Feld (ja auch auf dem Acker) errechten, überrollte uns eine Staubwolke. Irgendwie haben die Leute es dort geschafft, die Erde des Ackers so fein zu mahlen, dass wirklich überall nur Staub war. Stellt euch das so vor: Man tritt ganz normal mit dem Fuß auf und der Schuh ist grau. Jetzt treten da 35.000*2 Füße auf und das Gelände ist undurchquerbar. Aus irgendwelchen Gründen darf man sein Auto auch nicht mit zum Zeltplatz nehmen, sodass man den ganzen Dreck hucken muss.

Well now, alles aus dem Auto geholt und los gelaufen. Das schwere Gepäck, die unnötig langen Wege, der Staub, die Hitze und die langen Schlangen vor der Bändchenausgabe. Einfach unbegreiflich, wie schlecht ein 18 Jahre alte Festival organisiert sein kann! Wir also jeder mit vollem Gepäck in das Zelt, in dem es Bändchen gab. Alles hingeschmissen vor den Tisch, Band ummachen lassen, alles aufgehoben, weiter.
Dann war da noch die dümmste Aktion, die man hätte erleben können: Es gibt 5€ Müllpfand. Grundsätzlich ja nichts Schlechtes, aber man muss den Müllsack voll kriegen. Bist du zu viert, kriegst vier Müllsäcke, diese aber nicht voll. Ich meine, wie soll man denn in zwei Tagen so viel Müll verursachen?! So was Dummes, ey, ehrlich!

So, weiter durch den Staub gelaufen, eine Frage: Wo hin?
Erster Blick: Alles voll.
Ab zum Rand, da alles abgeklappert. Nichts frei, gelaufen, gelaufen, gelaufen. Nichts frei. Nichts. Es gibt ja auch keine Einweiser, die einen sagen, wo man hin kann.
Stolze 45 Minuten später haben wir uns dann einfach irgendwo dazwischen gequetscht.
Der Platz erschien zunächst gut gewählt, denn Dixies, Wasserstelle, Essen, Trinken und Bühnen waren in unmittelbarer Reichweite.
Von der Seite kam Musik, dort stand die – Achtung, Wortwitz! – Beck’s Stage. Im Prinzip ein Truck zu einem Radiostudio umfunktioniert und die haben das dann auch gleich übern Zeltplatz geplerrt. Auf UKW war es unter 90,8MHz erreichbar.

Feuer, auf zur Bühne, Oli Schulz spielt gleich!
Auf dem – dankenswerter Weise kurzen – Weg dahin wird mir langsam klar: Du bist zu alt für den Scheiß. Das Wort „alt“ kann wahlweise ersetzt werden durch ein Element aus folgendem Array: [ruhig, zivilisiert, normal, spießig, nüchtern];
Vielleicht bin ich auch nur vom Wacken Open Air verwöhnt, aber was da für Gesocks rumgelaufen ist, ist einfach abnormal. Nur Assis! Überall liegt Müll rum (5€ Müllpfand FTW!), alle am Rumkrakelen, pöbeln, saufen. Wie so ein großer Junggesellenabschied. Alles dreckig, staubig, Leute spielen Flunkyball auf dem Weg zur Bühne, überall liegt Müll. Egal, wo man hinsieht, überall liegt Müll. Und Staub. Ich habe noch nie in meinem Leben so einen dreckigen Platz gesehen! Einfach nur ekelhaft.

Vor dem Einlass ins Infield: Körperkontrolle. Körperkontrolle aka „ich fahr dir mal kurz über den Rücken und lass dich einfach durch“. In den ganzen Tagen sind meine Taschen nicht ein einziges Mal kontrolliert wurden. Niemand hat mich gefragt was drin war. Einmal wurde ich sogar so durchgewunken. Was soll die Scheiße? Was ist das für ein Sicherheitskonzept? Leute über Müllberge wandern lassen und von den ganzen Assis wird keiner kontrolliert? Scheiße ist das!
Ein paar mal wurde während des Festivals ein Bengalo (!) in der Menge gezündet und einmal sogar mitten rein geworfen. Und die Security? Die hats wahrscheinlich noch nicht einmal gesehen…

Vor der Bühne. Der Meister Oli Schulz betritt das Feld. Stellt sich und seine Band vor. Klasse Mann!

Leider waren viel zu viele Assis und Hipster da, die die ganze Zeit nur gequatscht haben. Mistviecher, ihr habt alles kaputt gemacht! Wichsfressen!

Der Abend war dann lustig. Scooter hat richtig schön gegrindet. Leider hat man nur den scheiß Staub eingeatmet. Erstmal ne Packung Taschentücher vollgerotzt – mit Erde. Yummi!
Sitzen am Zelt, auf einmal kommt da ein Killerkommando vorbei. Drei Quads mit Kennzeichen IZ (100% waren das die Kisten aus Wacken!) und Leuten steigen ab. Hektisch wird der Zaun an unser Zelt rangerück (vorher war da noch ein Weg dazwischen). Gefragt: Bleibt der so stehen? Antwort: Räumen wir morgen wieder weg. Ist nur wegen dem Partyzelt. PARTYZELT?! Scheiße…
Ziemlich genau 12m von unserem Zelt entfernt steht dieses riesige Zelt…und das hat die ganze Nacht gewummert. Bis früh um 5. Um wenigstens ein bisschen Ruhe zu haben, habe ich mir Taschentücher in die Ohren gesteckt, hat aber nichts gebracht, durch den Bass bin ich auf meiner Isomatte trotzdem auf- und abgesprungen. Dann war Ruhe. Bis um 7, als die schheiß Beck’s Stage wieder angefangen hat. Lange Nacht, geilon.

Wenigstens hatte es geregnet, sodass nicht mehr so viel Staub in der Luft war. Sehr gut!
Den nächsten Tag überspringe ich jetzt mal großzügig, nennenswert war hier nur Rammstein. Leider war die Show wesentlich kleiner als in Wacken damals, was aber vor allem der Bühne geschuldet war. Die Anlage war zwar gut, aber die Bühnen waren viel zu klein. Verglichen mit Wacken war die große in etwa so groß wie die Party Stage und die kleine wie eine Bühne aus dem Zelt. God Damn. Dann haben die da – warum auch immer – „Wellenbrecher“ drin stehen, d.h. aller vielleicht 10m (insgesamt waren es drei) stehen Absperrungen und ein schmaler Streifen dazwischen. Der einzige Nutzen, der mir einfällt, ist, um Croudsurfing zu unterbinden. Das ist nämlich aus unerfindlichen Gründen verboten gewesen und führte zu einem 24h-Infield-Bann. Wirklich wahr!

Als Rammstein dann durch war mussten alle 35.000 Leute wieder raus. Durch den Eingang. Und mit Eingang meine ich die Dinger durch die man nur einzeln durchkommt. Na hier, Mensch, das kennt doch jeder!!!

Das ist zwar auf dem W:O:A, aber die beim Highfield sahen genauso aus.

Das ist zwar auf dem W:O:A, aber die beim Highfield sahen genauso aus.

Folge: Bildung eines Stillstandes. Nachdem man dann Stunden später da durch war, mussten alle über den einzigen Weg von der Bühne zurück zum Zelt. Und der war voll. Genauso voll wie die Durchlassdinger. Ehrlich gesagt habe ich mich wie bei der Love Parade 2010 gefühlt. Da mal ne ordentliche Panik induzieren!
Ne ehrlich, da gabs keine Möglichkeit auszuweichen. Wären da Leute einfach los gerannt, hätte es sicherlich viele Tote gegeben. Die Veranstalter hatten kein Sicherheitskonzept, weil das Luschen sind. Aber es passt ins Gesamtbild. Keine Ausweichmöglichkeiten, Straße mit Müll gepflastert, naja, ihr wisst, worauf ich hinaus will.

Am Sonntag dann saßen wir ne Weile an unserem Zelt und hörten der dümmlichen Beck’s Stage zu. Über What’sApp konnte man denen Musikwünsche schicken. Da ich so einen Schwachsinn aber nicht nutze, habe ich ne SMS hingeschickt. Gewünscht habe ich mir „Auf gute Freunde“ von den Onkelz. Das haben die dann tatsächlich vorgelesen und kommentiert: „Ja also, was soll man dazu sagen? Das zieht die Stimmung schon runter. Bitte wünscht euch sowas nicht, das ist echt scheiße, wir spielen das eh nicht.“ Und wir saßen da und haben uns angeguckt. Jaja, klar, Nazi-Band. Genau wie die anderen alle: Krawallbrüder, Frei.Wild, Die Toten Hosen, Rammstein – alles Nazis. Diese linksversifften Spackos in ihrer dämlichen Kabine.
Fette Probs an den, der sich danach Frei.Wild gewünscht hat und noch fettere Probs an die Leute 50m weiter, die dann tatsächlich ein Onkelz-Album in ihre selbstgebaute Anlage gelegt haben. Gibt anscheinend doch noch vernünftige Menschen.

Der krönende Abschluss war dann Deichkind am Sonntag Abend. Deren Bass hat nicht gefickt, deren Bass hat detoniert! Das ganze Konzert war quasi ein Megamix. Richtig geiler Scheiß!
Um der allnächtlichen Massenpanik zu entkommen sind wir schon paar Minuten eher abgehauen und auch ganz gut rausgekommen.

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Fazit: Alles in allem ist das Highfield ein Festival für Assis, linke Spinner und Assis. Achja, linke Assis fühlen sich da bestimmt auch wohl!
Ich empfinde das Festival als eine Gefahr für Leib und Leben, weil man nicht kontrolliert wird und vor allem, weil es anscheinend keinen Plan B gibt. Preis-/Leistung kannste auch vergessen bei 130€ für 3 Tage. Wenigstens waren aber die Dixis recht sauber und der Literpreis mit 8€ für alles war auch ok. Dennoch will ich mit solchen Spinnern von Beck’s nichts mehr zu tun haben, ihr Assis!

Damit ich jetzt nicht nur meckere will ich euch noch was empfehlen.
Ich persönlich kann nur Sachen feiern, die ich voll und ganz gut finde und ich muss euch sagen, dass ich mein Zelt nur jedem an Herz legen kann, der alleine im Zelt schlafen will. Ich habe ein Quechua XL Air 2 Wurfzelt. Der Aufbau ist easy as fuck – hinwerfen. 😀
Der Abbau hat das erste mal fast 2 Tage und einen Haufen Nerven gekostet, aber wenn man genug Videos geguckt hat kriegt man es irgendwann hin. Mittlerweile brauche ich für den Abbau ca. eine Minute. Ist im Prinzip auch ganz einfach, wenn man es verstanden hat. Außerdem hat man schön viel Platz drin, zu zweit mit Sachen wird es aber eng, alleine braucht man in etwa die Hälfte zum Schlafen und kann die andere Hälfte zumüllen. Stand über Nacht im Wasser, weil der gute kill0rz ja wieder ne Plane drunter legen musste, hat aber dicht gehalten und auch das Vorzelt war trocken, obwohl ich die Heringe nicht drin hatte und es sich dadurch vorne etwas angehoben hat. Probs gehen raus an Quechua. Und falls ihr das hier lest, Leute, dann will ich als Gegenleistung was wissen: Wie zum Fick spricht man Quechua eigentlich aus?!

fire - kill0rz.com

kill0rz

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Mein erstes Smartphone: Eine Odyssee

Man hat mir ein Smartphone geschenkt. -__-

Normalerweise fasse ich so etwas als Beleidigung auf, in diesem Fall war die Geschichte aber etwas anders.
Das Gerät war wahnsinnige zwei Jahre im normalen Einsatz und sieht jetzt so aus:

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fire - kill0rz.com

Zum Vergleich mal mein W705, das von 2007-2012 jeden Tag im Einsatz war und vermutlich mehr als 100mal den Boden unsanft berührt hat:

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Naja, habe das Gerät also vorm Schrott gerettet und mir gedacht: Das lebt bei dir sowieso nicht mehr lange.

Also was zum Fick mache ich jetzt damit?!

Beim Checker auf DMAX habe ich gelernt: Immer zuerst den Außencheck machen.
Also: Display kaputt, Gerät ultra leicht (muss ja ein wahnsinniger Akku sein da drin!), hinten alles ok. Die Gummihülle habe ich gleich wieder zurückgegeben – überflüssige Geldmache mit China-Billigprodukten. Das ging bisher auch schon ohne!
Also mal das Gerät aufmachen wollen. Oben ein kleiner Schlitz, Fingernagel rein, aufgeruppt, ein lauter Knall, die Frage „Scheiße, jetzt schon kaputt gemacht?“ verneint, denn das muss so, und mich gefragt, wo denn die andere Öffnung ist.

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Da kannst du nur eine Micro-SIM reinlegen, sonst nichts. Keine Speicherkarte, kein herausnehmbarer Akku. Ich merke schon, wir beiden werden die dicksten Freunde!
Es ist mir ein Rätsel, warum man Telefone ohne Speicherkarte baut?! OK, sehr viel interner Speicher schön und gut, aber irgendwann will ich mit den Daten auch mal umziehen. Meine aktuelle Speicherkarte ist seit nunmehr 9 Jahren im Betrieb und ich hatte nicht ein einziges Mal Probleme! Von einem Handy in das nächste gesteckt – Datenumzug in Sekundenschnelle, kein Ding. Warum geht das nicht mehr?

Dann wollte ich es erstmal einschalten. Geht nicht, Akku alle. Also an die Powerbank gehalten, 6 Stunden später (sic!) war die Kiste noch nicht voll!
Abgezogen, anmachen wollen, kommt mir son ein blödes Muster entgegen, das ich natürlich nicht kenne. Also ab in Stand-By das Gerät.
Gegoogelt, wie ich die Firmware überspielen kann. Von meinen SonyEricsson-Gerät weiß ich, dass man die Firmware immer flashen kann, egal wie der Software-Zustand gerade ist.
Da ich aber von Smartphones keine Ahnung habe, war ich auf externe Informationen angewiesen. Der einzige Begriff, der mir irgendwie was sagt, ist CyanogenMod. Also bei denen ins Wiki geguckt und das Teil runterladen wollen. Preisfrage: Was fürn scheiß Gerät halte ich da gerade in den Händen? Darfst nicht denken, dass das Modell drauf steht. Also gegoogelt nach „HTC Beatsaudio“ (Das war die einzige Aufschrift, die es noch gab). Milliarden von Treffern. Nach einer Weile Bildersuche hab ich herausgefunden, dass es sich um ein „HTC One S“ handelt. Schön.

Also die 230MB Firmware geladen und aufspielen wollen. Bei denen im Wiki gelesen, dass man dazu zuerst im Develeopermodus sein muss, wozu man das Gerät einschalten und entsperren muss. Fuck!

Also 3 Tage gewartet, bis ich vorbesitzende Person wieder gesehen habe. Da man ja nie unvorbereitet zu sowas geht, habe ich das Gerät mal einschalten wollen. Akku alle. Nach drei verfickten Tagen im Stand-By. Bei einem zwei Jahre alten Gerät. Kriegen die heutzutage gar nichts mehr geschissen?!

Also erstmal wieder ab an die Powerbank und dann ne SIM von LycaMobile reingesteckt.

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Jetzt darfste aber nicht denken, dass der angeht, nur weil da ne SIM drin liegt. Der feine Herr will eine aktivierte SIM haben! Seite jeher fahren Handys ohne Probleme hoch, auch bei nicht-aktivierten oder verfallenen SIM-Karten. Alle! Außer meins…

Also die scheiß SIM aktiviert. Vorher noch eine andere mir bekannte Person getroffen, die sich mit Smartphones durchaus besser auskennt als ich. Man hätte ihn auch einfach alles machen lassen können, aber nein, das hat keinen Swag! #Sheesh
Jener zeigte mir dann, dass es so etwas wie einen Recovery-Modus gibt und man das Gerät easy as fuck wieder auf Werkseinstellungen zurücksetzen kann. Interessant finde ich hierbei die Optik dieses Menüs und, dass er vor dem Wipen nicht mal eine Bestätigung haben wollte. Kommste da versehentlich drauf, wars das. Kannst ja nicht mal mehr den Akku noch schnell rausnehmen. Faggit-Scheiße!

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Nächster Tag. Ich versuchte, irgendwas sinnvolles mit dem Gerät zu machen und wollte zunächst die Lautstärke runterdrehen. Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist und das Zweitschlimmste sind Menschen, die den scheiß Lautlosmodus nicht kennen. DAS NERVT!
Ich drücke da also die Lautstärketasten an der Seite… DA SPIELT DIE SCHEIßE DOCH NICHT TATSÄCHLICH KLAVIERTÖNE AB BEIM LEISER MACHEN?! Laut = hohe Töne, leise = tiefe Töne. Meine verfickte Fresse, bisher noch kein einziger Positiver Punkt bei diesem scheiß Handy!

Nächster Schritt: Developer Modus aktivieren.
Theorie: 7mal auf die Build-Nummer klicken. Praxis: geht nicht. Spätestens jetzt wäre das Display eh kaputt.
Es gibt zwar einen Eintrag „Entwickleroptionen“ in den Einstellungen, aber die Unterpunkte sind alle ausgegraut. Grauenhaft, sozusagen.

Was mir bis hierhin penetrant aufgefallen ist: Datenschutz gibt es unter Android nicht. Das Telefon kann man nur sichern, wenn man sich ein Google-Konto anlegt. Die Kamera bietet mir die Option, meine Bilder automatisch hochzuladen. Überall ist das Dropbox-Logo penetrant dargestellt, ohne, dass ich jemals etwas angehakt hätte. Warum sehe ich das, ohne gefragt zu werden und viel wichtiger: Wie kriege ich das wieder weg?

Antwort: Stock-Firmware muss runter. Also wieder zurück zum CyanogenMod. Es muss doch irgendwie eine Möglichkeit geben, das da drauf zu kriegen?

Also im Wiki gelesen, dass ich da zwingend USB-Debugging einschalten muss. Scheiße!
Ewig gegoogelt und Videos geschaut. Dabei viel mir auf, dass es da einen Knopf gibt, ON/OFF SOLL ICH DA DROFF DRÜCKEN ODER WIE? SCHEIßE! 
Ehrlich, das war in etwa so wie in dem Video. Meine Fresse!

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So, endlich geht das mit dem Dreck langsam mal voran.
Wundersamer Weise traten beim Aufspielen des CyanogenMods keine Nennenswerten Probleme auf, außer dass man sich bei HTC registrieren muss, um den Bootloader zu unlocken. Das ist etwas, was ich schon immer kritisiert habe. Der Hersteller baut die Hardware, was ich mit der Software mache, kann dem am Arsch vorbei gehen. Warum kann ich mir mein Betriebssystem nicht aussuchen und vor allem: Warum kann ich kein natives Linux installieren? -_-
Was mir noch negativ aufgefallen ist: Es gibt im Bootloader eine Option, um eine CRC Prüfsumme vom Dateisystem zu berechnen. Da bin ich versehentlich drauf gekommen. Das hat ja Stunden gedauert!

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Nachdem die Installation fertiggestellt wurde, wollte ich das Gerät hochfahren.
E SCHWARZER BILDSCHIRM E JANZES WOCHENENDE, SCHEIßE!
Tatsächlich kam ich nur in das RecoveryMenü rein. War natürlich schlecht.
Ich also die mir bekannte, smartphonefähige Person angerufen und gefragt, was Sache ist. Vermutung: ROM geht nicht, passt nicht zum Modell oder etwas in der Richtung. Fuck.

Angst macht sich breit: Habe ich hier vielleicht doch ein S2 in der Hand, für das es nur einen inoffiziellen Port gibt…von 2014?!
Also nochmal alles gelöscht, installiert, die S2-ROM probiert, Modell-Error erhalten. Das ist jetzt gut und schlecht zugleich, hmm…
Es hat mich tatsächlich fast zwei Tage gebraucht, bis das Gerät wieder hochgefahren ist. Alles versucht und das Telefon prophylaktisch schon gar nicht mehr vom Strom getrennt.
Das zwischenzeitlich größte Problem war, dass ich die (allen Ernstes) (interne) SD-Karte /storage0/sdcard/ (ja, das heißt immer so) nicht mehr mounten konnte. Damit war das Gerät offiziell gebrickt. Wie auch immer ich das geschafft habe! 😕

Am Ende des dritten Tages hat mir dieses Video hier den Arsch gerettet: https://www.youtube.com/watch?v=_emclhywhlw
Wenn man weiß, wie es geht und alle Dateien hat, ist es eigentlich ganz einfach.
Am Ende kam heraus, dass ich zunächst das originale Recovery flashen, danach einen Clear Storage-Befehl und ein Factory Reset ausführen, und danach wieder das TWPR Recovery flashen musste. Was auch immer das gemacht hat, danach gings wieder.
Dass der Bootloader geunlocked und das Gerät gerootet wurde ist klar. Einzig und allein das Gerät „S-OFF“ zu machen nicht funktioniert. Nie. Wozu auch immer ich das gebraucht hätte.
Ich stelle fest: Ein Smartphone softwareseitig zu zerstören ist ganz schön schwer.
Also habe ich mal ein paar andere ROMs probiert. Zuerst irgendwas mit Energy. Da kam aber auch nur ein schwarzer Bildschirm.
Danach habe ich die Venom ROM versucht. Die Installation im Recovery-Menü klappte auch ganz gut:

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Ich muss zugeben, dass die ROM sehr gut aussieht. Mich störte anfänglich, dass man die letzten aktiven Anwendungen nicht mit dem Button rechts unten ansehen konnte. Dann habe ich aber gemerkt, dass es gefühlt tausende Einstellungen gibt und da auch die Tastenbelegung dabei war.
Außerdem gefällt mir, dass das Telefon bei jedem Rotz kurz vibriert. Dadurch kann man es quasi immer ignorieren und es meldet sich von selbst, wenn etwas zu tun ist.

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Ich wollte die ROM (Abbild von 2014) also aktualisieren. Dazu habe ich mich im Venom Hub registriert, jedoch nie eine Bestätigungsmail erhalten. Das ist blöd, weil ich damit nichts machen kann ohne Account.
Außerdem installiert der XPosedInstaller Seine eigene Version immer wieder von selbst neu. Warum auch immer.
Weiß jemand, ob das überhaupt noch supportet wird?

An dieser Stelle muss ich auch etwas korrigieren: Diese ROM fährt mit einer nicht-aktivierte SIM hoch. War wohl doch ein Stock-Problem.

Kurz vom Stuhl gekippt bin ich, als ich den vorinstallierten(!) Chrome aktualisieren wollte: Selbst das setzt ein Google-Konto voraus. :O Um das Elend kommt mal wohl nicht umher. Faggit-Shit von Homo-Google!

Läuft also vorerst wieder.
Ich sehe für das Gerät genau drei Möglichkeiten der weiteren Verwendung des Telefons:

  1. Anzünden.
    Alles brennt irgendwie. Erdnussflips brennen. Pringles brennen. Center Shocks brennen. Wirklich!
    Filzdämmmatten brennen nicht so gut, es sei denn, man tränkt sie in Rum; dann gibt es schön ansehnliche, grüne Flammen!
    Dumm nur, dass das Telefon dann weg ist, hat man nicht viel von und außerdem wird das sicher stinken. Erstmal nicht.
  2. Sprengen:
    Ich hab noch Böller von Silvester und ein bisschen Zündschnur rumliegen, damit lässt sich sicher was tolles basteln.
    Aber auch der Spaß ist sehr kurzweilig, weshalb ich mir die dritte Alternative ansehe.
  3. Bilder twittern:
    Auch wenn die ersten beiden Alternativen konsequent wären, habe ich seit Anbeginn der Zeit nicht die Möglichkeit, mobil Bilder zu twittern. Naja, doch, das ging mal, vor ein paar Jahren, aber Twitter hat die Funktion auf mobile.twitter.com entfernt – warum auch immer.

Dafür kann ich das Telefon doch nutzen!
Und in Bezug auf das im Vergleich doch recht schlechte Gerät bleibt mir immerhin mein Lieblingshashtag: #fürtwitterreichts

Die weitere Verwendung des eigentlichen Elektroschrotts setzt aber voraus, dass Lokalisierungen des Gerätes unterbunden werden. Ja, Einstellungen schön und gut, aber da ist ja noch die GSM-Ortung. Ich will mit den Ding nicht erreichbar sein, nicht Telefonieren und auch keine Nachrichten schreiben. Ich will ab und zu das Gerät rausholen, ein Foto machen, das dann twittern und das Gerät wieder wegpacken.
Da ich den Akku nicht entnehmen kann, unterstelle ich den Hersteller oder einem Kooperationspartner (Google?) eine ständige Ortungsabsicht des Gerätes. Denn wir wissen ja: Gerät aus ist nicht Strom weg! Ob nun über GSM, NFC oder den ultra geheimen NSA-Chip im Akku, der dankenswerter Weise von unseren Aluhutträgern gefunden wurde, – Ortung ist Ortung.
Um dies zu verhindern brauche ich ein Accessoire, dass Strahlen nicht durchlässt: Eine Kohlefasertasche.
Das dafür benötigte Material gibt es schon ab 15€ inklusive Versand: https://www.amazon.de/Abschirmgewebe-THEMIS-Security-Funkautoschlüssel-Handystrahlung/dp/B01BFWU0VK/

Nach wenigen Tagen war das Material bei mir und ich konnte es zuschneiden und nähen. Ja, das hab ich tatsächlich selbst gemacht! 😀
Wichtig ist hierbei, die Kohlefaser mehrschichtig zu falten, damit keine Lücken bleiben – sonst können wir es ja auch gleich lassen!

hülle

Ich stelle fest, dass das Material doch sehr dick ist. Das setzt eine männliche Nähung voraus – mit der Zange!

Nach wenigen Stichen verhedderte sich der Faden, was zum sofortigen Projektabbruch führte.

Dann habe ich beim Weitermachen auch noch getrieft: Habe da versehentlich eine Wand zu viel angenäht. m( 😀

Also wieder aufgetrennt und von vorne angefangen. Insgesamt hat die Tasche 3h zum kompilieren gebraucht. 😉

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Nur die Nadel hat etwas gelitten. 😉

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Frage: Funktioniert das jetzt wirklich?

Ehrlich gesagt, hätte ich das selbst nicht gedacht. Das ist so Aluhut und gleichzeitig lustig und nützlich. Man könnte sagen, es hätte Swag.

Weiterhin brauchen wir noch zwei Apps. Eine, die die Zugriffsberechtigungen regelt und eine, die alles, was mit dem Telefon passiert, protokolliert.
Zum ersten Problem:
Wenn wir irgendwas installieren, will die App sofort alle Berechtigungen haben – unnötigerweise. Mein W995 fragt mich zu dem Zeitpunkt, an dem das Recht benötigt wird, ob ich es einräume oder nicht, z.B. Fotos machen. Auf einem Smartphone kann man dieses Verhalten wiederherstellen, indem man eine App, z.B. den LBE Security Master, installiert.
Ich bin zwar der felsenfesten Überzeugung, dass das mal überhaupt gar nichts bringt, weil man das Rechteproblem einfach nur eine ebene höher setzt, aber ihr wisst ja: better blowjob than no job!
Negativ: Bei der Installation ist der EULA-Haken bereits angehakt. Ist das nicht mittlerweile in Deutschland sogar verboten?
Positiv: Es gibt noch ein paar Zusatzfunktionen.
Negativ: Es gibt einen RAM-Cleaner. -_- Wann lernen die Leute endlich, wozu es einen RAM gibt?!

Schon wieder bin ich vom Stuhl gekippt, als ich gesehen habe, was da alles für Berechtigungen per default freigegeben wurden. Besonders enttäuscht war ich von der Google-Suche, die einfach mal alles durfte – SMS lesen, senden, Tonaufnahmen, Standort, Systemeinstellungen, und und ünder.
Es dauert vor allem ewig, bis man jede App durchkonfiguriert hat. Hoffentlich lohnt sich das am Ende.

Eine „ich protokolliere alles“-App brauchen wir, falls unser Smartphone mal in fremde Hände gelangt. Ich meine damit jetzt nicht das Ausspionieren eurer Freunde wenn sie mal kurz was googeln, sondern es geht mir vor allem um die offizielle Seite. Ich lebe immer in dem Wahn, dass mir meine Technik entwendet oder bei einer Hausdurchsuchung (kann passieren) mitgenommen wird. Dazu müsste das Gerät entweder verschlüsselt werden, da ich aber keine persönlichen Daten darauf habe, mache ich einfach eine Art Quasi-Honeypot daraus.
Ich installiere also die App basicKeylogger über den XPosedInstaller, die alles mit schreibt, was mit dem Telefon passiert.

Jetzt muss ich es nur noch schaffen, das Gerät aus der Ferne fernzusteuern – ich meine, was willste aus der Ferne auch sonst damit machen? 😀
Bewährt sich da Prey. Man kann das Gerät orten, es sperren, wipen oder einen fiesen Alarmton ausgeben lassen. Letzter lässt sich nur durch Entfernen des Akkus beenden und wir wissen, dass das hier nicht möglich ist.
Ich habe mal den Fehler begangen und den Alarmton bei meinem Laptop ausprobiert. Ja, das war in der Tat ein sehr guter Alarmton! /o\

Abschließend brauchen wir noch etwas um die Frontkamera abzudecken. Wir wollen ja nicht, dass uns ungefragt ein Programm frontal die Fresse fotografiert!
Entweder ein Streifen Klebeband oder das unnötig viel teurere Stay-Out-Of-My-Zoo. Da hat der Velo schon drüber gebloggt, informiert euch gefälligst da! → https://blog.veloc1ty.de/de/2015/11/01/soomz-io-hardware-basierter-spionageschutz-fuer-kameras/
Das sieht so richtig scheiße aus, weil es anders nicht hält, aber wie gesagt – besser als nix!

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Und in unserer Tasche sollte das auch ohne Probleme halten! 🙂

Jetzt erst ist das Telefon auf einem Mindestmaß an Datenschutz angekommen. Also streng genommen noch nicht, aber es geht zumindest erstmal in die Richtung.

Randbemerkung: Warum haben mich eigentlich so viele Menschen unabhängig voneinander gefragt, ob ich denn jetzt endlich WhatsApp nutzen würde? Nein, natürlich nicht, ich bin ja nicht völlig bescheuert!

Fazit: Ein Android ohne irgendwelche Modifikationen ist unbenutzbar, sowohl aus Anwender- als auch aus Datenschutzsicht. Es bietet mir nicht die Funktionen, die ich haben will und ist hässlich wie die Nacht! Weiterhin ist viel zu viel Frumms installiert, was keine Sau braucht. Und wenn da was läuft, was ich nicht will und ich dem auch gar nicht zugestimmt habe, dann ist das sowieso ein No-Go.
Ich finde es absolut unverhältnismäßig, wie viel Arbeit man reinstecken muss, nur um da etwas modifiziertes zum laufen zu kriegen. Sowas muss sofort ab Werk laufen, Punkt. Bei meinem SE hätte ich ja auch die Firmware lassen und nur die Mods einspielen können. Da ich damit aber etwas mehr vor hatte, musste ich eine andere Firmware drauf flashen.

Werden Android und ich jetzt nun doch Freunde?
Nein, defintiv nicht. Ich habe noch eine andere Geschichte parat, die mir schon vor über einem Jahr passiert ist. Wenn Zeit ist, blogge ich da mal darüber. Touchscreens sind etwas furchtbares; an ein Telefon gehört eine physische Tastaur. All das bietet mir das Gerät nicht. Dadurch, dass ich nur einen Bildschirm und drei Tasten habe, fehlen mir ein Haufen Shortcuts, weshalb ich wesentlich langsamer in der Bedienung bin als mit meinem W995. Beispiele:

  • Anrufen: Aufschieben, Kurzwahl drücken, Hörer drücken, ran an das Ohr. Wenn das Gegenüber abnimmt, vibriert mein Handy kurz. Beim Smartphone muss ich den Scheiß erst entsperren, dann den Hörer drücken, dann die Kurzwahl anwählen, dann den Hörer drücken, dann ran ans Ohr und hoffen, dass ich nicht versehentlich auflege. Außerdem weiß ich erst, dass eine Verbindung zu Stande kam, wenn sich der Gesprächspartner meldet. Viel zu langsam und viel zu unkomfortabel.
  • Musik hören: Alt: Einfach auf Play drücken (also ein physische Taste an der Seite), das wars. Jetzt geht die Entsperrscheiße wieder los, dann Musik App starten, wieder sperren. Bäh.
  • Fotos machen: Früher nur aufschieben, physische Taste drücken, alles passt sich automatisch den Gegebenheiten an, ZACK Foto. Jetzt muss erst die App starten (nach dem Entsperren, natürlich), dann muss man den Button treffen und die App beenden und wieder sperren. Einfach zuschieben geht ja nicht.
  • Die Uhrzeit sehen: Zweimal kurz auf den Mittelbutton getippt. Der erste Tipp aktiviert das Display, dann verarbeitet das Hirn die Informationen (Zeit, Datum, Benachrichtigungen) und der zweite Tipp macht das Display wieder aus. Irgendwo bei 0,75 Sekunden. Jetzt bleibt das Display ewig an, wird in zwei Stufen hell. Dauert alles viel zu lange.
  • Wecker stellen: Früher: Runter, Hoch, Hoch, Links, Hoch, Links, roter Hörer. Dauert keine 2 Sekunden. Jetzt läuft das auch wieder über ne App, du musst scrollen, usw.

Ihr wisst, worauf ich hinaus will: Die Bearbeitungswege sind mir zu lang. Selbt wenn man die Animationen aus macht, dauert das alles viel viel zu lang. Ich bin nicht produktiv mit diesem Telefon, ich mag es nicht. Es behindert mich und bringt mich nicht voran. Ich brauche ein schnelles, zuverlässiges, kleines Gerät, das immer an meiner Seite ist und mich unterstützt. Das mir Zugang zum Internet, zu meinen Mails und meinen Dateien gibt. Mit dem ich schnell ein paar Fotos und Videos machen kann, auf dem ich erreichbar sein kann. Außerdem muss es klein und robust sein. Und ja, es muss viel abkönnen. Es muss auch mal eins, zwei Wochen durchhalten, ohne dass es eine Stromversorgung gibt.
All das sind Eigenschaften, die ich bei (m)einem Smartphone defintiv nicht habe. Insgesondere Zuverlässigkeit, Robustheit, Akkulaufzeit und nicht zuletzt Datenschutz sind für mich Ausschlusskriterien für die Nutzung eines dieser Geräte.

Nein, das wird irgendwie nix mit uns beiden, unschönes HTC One S!
Dennoch muss ich fairer Weise sagen, dass mir das Telefon im Werkszustand bedeutend hässlicher vorkam als am Ende. Es zeigt sich halt doch, dass da noch sehr viele andere Menschen unzufrieden waren und etwas programmiert haben, um den Scheiß nicht so nutzen zu müssen, wie er ist.
Das ganze Flashen und Modden erinnert mich allerdings sehr stark an die gute alte PSP-Zeit! 🙂
Wenigstens diesen positiven Punkt kann ich über ganz Android sagen.

…und mir wird mal wieder klar: Ich liebe mein W995 und daran wird sich so schnell nichts ändern.
kill0rz

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