kill0rz‘ Anti-Fagball-Offensive!

Ich hab Wut. Das ist gut! 😀

Ne, ich hab mich mal wieder ĂŒber etwas Ă€rgern mĂŒssen und mir ĂŒberlegt, was ich dagegen tun kann.

Kennt ihr das, was wenn man auf Laternenmasten oder AmpelpfĂ€hlen so kleine Aufkleber klebt? Diese Guerilla-Werbung dient vor allem kleinen Labels und gemeinnĂŒtzigen Organisationen dazu, Werbung fĂŒr sich selbst zu machen. Dabei werden oftmals Aufkleber verwendet, die nicht ewig halten, weil sie nicht wasserfest sind – man will ja keinen Vandalismus betreiben, sondern Werbung.

FrĂŒher fand ich sowas immer cool. Stehst an einer Ampel und liest dir ein paar Aufkleber durch. Da kamen manchmal schon witzige Sachen bei raus 🙂

Leider existiert diese Kultur heutzutage fast nicht mehr. Überall sieht man nur noch Fußball-Aufkleber – wasserfest, riesig und vor allem ĂŒberall da, wo keine Aufkleber hingehören. Da werden teilweise Ampelanlagen und Blitzer zugeklebt, Straßenschilder sind nicht mehr lesbar, Fahrkartenautomaten werden beklebt, usw. Man versteht es einfach nicht.
Das kann nicht sein! Nicht nur, dass auf den Aufklebern keine Message steht – es gibt einfach viel zu viele davon. Egal wo du hingehst oder hinguckst.

Da muss ich was machen! war mein erster Gedanke!
Ne, war er nicht, aber ich hab mal ĂŒberlegt, wie man sich dagegen stemmen könnte.

fire - kill0rz.com

Man mĂŒsste diese Aufkleber ĂŒberkleben. Aber womit? Einfach ne schwarze FlĂ€che. Hm. Einfallslos. „Dieser Scheiß wurde ĂŒberklebt!“ – ach verdammt, gibts schon und kommt aus der Fußballszene. Eher ungeeignet. „Dieser Fagball-Scheiß wurde ĂŒberklebt!“ – Jo, das ist es! Muss man sich aber selber drucken lassen und kostet unnötig Geld – das ist es mir dann auch nicht wert.
Die Antwort findet sich mal wieder – wie so oft – in der Politik. Kleine, wasserlösliche Aufkleber findet man natĂŒrlich von….

Sie ist sehr gut!
20 StĂŒck fĂŒr ne GlĂŒse! Abfahrt!

Aber halt – wir wollen es ja besser machen! Also gilt fĂŒr meine Offensive auch ein Regelbuch, das unbedingt immer einzuhalten ist:

  1. Bevor hier irgendwas passiert – erstmal Monte von Zott!
  2. Bevor hier irgendwas geklebt wird, ist zu prĂŒfen, ob der darunter liegende Aufkleber entfernt werden kann. Wenn ja, dann wird er entfernt und die Aktion ist vorbei.
  3. Es werden ausnahmslos alle Fagball-Aufkleber behandelt – unabhĂ€ngig von Verein, Stadion, Gruppierung oder sonstigem. „FĂŒr mich seid ihr alle gleich wertlos!“
  4. Der PARTEI-Aufkleber wird ausschließlich auf den vorhandenen Aufkleber geklebt. Kein einziger Quadratmillimeter darf den Untergrund berĂŒhren. Ist der darunter liegende Aufkleber zu klein, so wird der PARTEI-Aufkleber halb gerissen und beide HĂ€lften ĂŒbereinander geklebt.
  5. Ist der darunter liegende Aufkleber deutlich grĂ¶ĂŸer als der PARTEI-Aufkleber, so dĂŒrfen auch mehrere PARTEI-Aufkleber genĂŒtzt werden.
  6. Es werden keine vorher nicht beklebten FlĂ€chen beklebt – nur bereits vorhandene Aufkleber! FĂ€llt der darunter liegende Aufkleber ab, so hinterlĂ€sst der PARTEI-Aufkleber keine Spuren.
  7. Um das ganze ad absurdum zu fĂŒhren muss bei jedem Kleben ohne Ausnahme der Satz „Sie ist sehr gut!“ gesagt werden. Wird der Satz nicht gesagt, ist es nicht Teil der Offensive.

Fagball shit.
An der Halle Messe habe ich schon mal was gemacht:

 

Ach und nochwas: Geht wÀhlen, ihr Affen!
kill0rz

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Es heißt nicht Homo-Ehe!

Moin,

ich bin neulich ĂŒber folgenden Tweet gestolpert:

Geretweetet wurde von achso unpolitischen Account Twitter-Perlen.

Ich finde, so etwas kann man nicht unkommentiert lassen und in 140 Zeichen passt es nicht.

Die Grundsatzfrage, die sich stellt, ist, warum sagen die Medien ĂŒberhaupt Homo-Ehe und nicht Homo-Arbeit? Eine Arbeit jeglicher Form entspricht der Definition einer TĂ€tigkeitsverrichtung eines Menschen, in dessen Zusammenhang das Geschlecht völlig egal ist (gibt auch Ausnahmeberufe :D).
Eine Ehe ist aber wie folgt definiert:

Die Ehe meint die Verbindung von einem Mann und einer Frau zu einer grds. unauflöslichen Lebensgemeinschaft.

Quelle: BVerfGE 10, 59, 66; BVerfGE 31, 58, 82; BVerfGE 115, 1, 19; Jarass/Pieroth, 13. Auflage MĂŒnchen 2014, Art. 6 Rdn. 4.

Kurzum spricht man bei einer Ehe von einem Mann und einer Frau. Eine gleichgeschlechtliche Ehe ist etwas anderes als eine Ehe – per Bunderverfassungsgericht.
Demnach ist der Begriff Homo-Ehe sogar erforderlich, damit klar wird, dass es sich hierbei nicht um eine Ehe im eigentlichen Sinne handelt.

Das ist doch aber jedem halbwegs mitdenkenden Menschen klar, warum schreibst du darĂŒber, kill0rz?
Weil mir diese genderfreien Gutmenschen so dermaßen auf den Sack gehen! „Hier, ich bin schwul, ich bin was besonderes!“ und vor allem: „Das ist diskriminierend!“
Daran ist gar nicht diskriminierend! Ihr wollt so behandelt werden, wie alle anderen auch? Dann hört auf rumzunölen, wir meckern ja auch nicht, dass es nicht Hetero-Ehe heißt!

Meine Fresse…

Achja, nochwas: Es ist mir ein verdammtes und unerklĂ€rliches RĂ€tsel, warum zwei MĂ€nner oder Frauen nicht schon lĂ€ngst heiraten dĂŒrfen.

Und nochwas:

Bist du schwul, oder was? Du Homo!

Lachend :D,
kill0rz

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LaTeX: .tex automatisiert als Bild in den Anhang einbinden

Hallo,

heute mal ein nĂŒtzliches Tutorial. 😉
Use Case: Ich hatte in meiner Bachelorarbeit das Problem, dass ich einen Fragebogen erstellt habe und diesen als Anhang in meine richtige Arbeit einbinden möchte. NatĂŒrlich sind beide Dokumente in LaTeX geschrieben.

Also hier erstmal mein Fragebogen:

\documentclass{scrartcl}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage{hyperref}

\def\Fld@bordercolor{0 0 0}
\newcommand{\textfield}[1]{\TextField[borderwidth=0,backgroundcolor={.85 .85 .85},multiline=true,height=10\baselineskip,width=\linewidth]{#1}}

\begin{document}

\section{Einleitung}

Hallo, fĂŒll das mal aus!
Vielen Dank!\\
- kill0rz

\newpage

\section{Umfragebogen}

\begin{Form}
Hier kommt die erste Antwort rein:\\
\textfield{1}\\

Hier kommt die zweite Antwort rein:\\
\textfield{2}
\end{Form}
\end{document}

Diesen mĂŒssen wir nun in Bilder konvertieren. Dazu nutzen wir das Tool convert:

convert -verbose -density 300 -trim fragebogen.pdf -quality 100 ./img/fragebogen%02d.jpg

Nun haben wir unseren Fragebogen als Bild und können ihn als Anhang in unsere richtige Arbeit einfĂŒgen:

fire - kill0rz.com
%!TEX options = --enable-write18
\documentclass{scrartcl}
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage{hyperref}
\usepackage{graphicx}

\begin{document}

\listoffigures
\pagebreak
\pagebreak

\newpage
\subsection{Anhang A: Fragebogen}
\begin{figure}[!ht]
\centering
\includegraphics[width=0.4\linewidth]{./img/fragebogen00.jpg}
\caption{Fragebogen Seite 1}
\end{figure}
\newpage
\begin{figure}[!ht]
\centering
\includegraphics[width=0.75\linewidth]{./img/fragebogen01.jpg}
\caption{Fragebogen Seite 2}
\end{figure}
\end{document}

Wollen wir den Build automatisieren, geht das so:

pdflatex fragebogen.tex
./convert.sh
pdflatex arbeit.tex

Download Dateiarchiv mit Beispieldaten: DOWNLOAD

Viele GrĂŒĂŸe,
kill0rz

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